Auf dem zurückliegenden 77. Landesparteitag der CDU Baden-Württemberg wurde die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen und direkt gewählte Abgeordnete des Landtagswahlreises Geislingen, Nicole Razavi MdL in das Präsidium des Landesvorstandes der CDU-Baden-Württemberg gewählt. In Ihrer Rede machte die Ministerin deutlich, dass es jetzt Aufgabe der CDU sei, das Gespür für die Sorgen der Menschen wieder in den Fokus zu rücken: „Wir müssen ran an die Themen, die die Menschen in ihrem Alltag betreffen: Familie, Wohnen, Arbeit der Zukunft, Mobilität von morgen. Und wir brauchen dafür eine Ansprache auf der Höhe der Zeit. Wir wollen eigene, selbstbewusste, christdemokratische Antworten und Deutungen zuerst entwickeln und dann auch engagiert vertreten. Die Zeit der asymmetrischen Demobilisierung ist endgültig vorbei. Jetzt geht es um Diskurs- und Gestaltungswillen! Raus aus der Ecke, mitten hinein in den politischen Debattenraum – darum muss es jetzt gehen!“ Es sei an der Zeit, Verantwortung und Leistungsbereitschaft wieder großzuschreiben. Nicole Razavi dazu wörtlich: „Der Grundgedanke der sozialen Marktwirtschaft ist, dass man zuerst Verantwortung für sich selbst übernimmt und erst dann Hilfe von anderen in Anspruch nimmt. Dieses Verhältnis von Leistungsbereitschaft und Solidarität wollen wir nicht auf den Kopf stellen – weder in Brüssel, noch in Berlin, noch in Stuttgart.“

Die Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Göppingen, Sarah Schweizer MdL wurde zur Mitgliederbeauftragten der Landes-CDU gewählt. In ihrer Vorstellungsrede betonte Schweizer die zentrale Bedeutung der Mitglieder für die Zukunft der Union. „Die Mitglieder sind Herzschlag und Puls der CDU und das Gesicht der Partei nach außen – ob im Alltag, im Ehrenamt oder im kommunalen Mandat. Sie stehen mit ihrer Persönlichkeit für die CDU und sind an 365 Tagen im Jahr Botschafter für unsere Werte und Überzeugungen. Wollen wir auch in Zukunft eine Volkspartei mit ausgeprägten und starken Strukturen bis in jede Ortschaft hinein bleiben, brauchen wir aktive, engagierte und motivierte Mitglieder und insbesondere auch Neumitglieder“, so Schweizer. „Mit rund 60.000 CDU-Mitgliedern im Land haben wir 60.000 Köpfe mit Ideen und Konzepten, um unsere Partei für die Zukunft aufzustellen. Diesen immensen Erfahrungs- und Ideenquell müssen wir in Zukunft noch besser nutzen und zurate ziehen. Als Mitgliederbeauftragte möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir unsere Parteimitglieder künftig noch stärker mitnehmen – der Zeitpunkt und die Rahmenbedingungen dafür sind optimal“, so die frisch gewählte Mitgliederbeauftragte der Landes-CDU.

Der Kreisvorsitzende des CDU-Kreisverbandes Göppingen, Kai Steffen Meier freut sich über die Vertretung des Kreisverbandes im Landesvorstand der CDU-Baden-Württemberg. „Dies ist ein starker Vertrauensvorschuss und sicher auch ein Verdienst des erfolgreichen Wahlkampfes des CDU-Kreisverbandes“ betonte Meier.

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