Nicole Razavi: „Das sind gute Nachrichten für den Landkreis Göppingen und für die Voralbregion. Ich freue mich, dass alle drei Bahnstrecken, Göppingen-Schwäbisch-Gmünd (ehemals Hohenstaufen-Bahn), Göppingen-Bad Boll (Voralb-Bahn) und Göppingen-Kirchheim (Teck-Bahn), in der Kategorie 1 gelistet sind. Das bedeutet, dass für diese drei Strecken hohes Nachfragepotenzial mit über 1500 Fahrgästen pro Tag angenommen wird. Verkehrsminister Hermann hat zugesagt, hier im nächsten Schritt jeweils Machbarkeitsstudien in Auftrag zu geben und in einer Kosten-Nutzen-Analyse die Wirtschaftlichkeit untersuchen zu lassen. Das Land ist bereit, die Machbarkeitsstudien mit bis zu 100.000 Euro zu fördern. Sie sollen bis spätestens Ende 2023 vorliegen. Erst wenn diese Schritte getan sind, kann über eine Umsetzung entscheiden werden. Fällt sie positiv aus, ist das Land auch bereit, die Investitionskosten und den laufenden Betrieb zu fördern.“

„Möglich wird dieses neue Programm vor allem auch dadurch, weil der Bund die Förderung von Reaktivierungen von Schienenstrecken nach dem Bundes-GVFG (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) deutlich erhöht hat. Ob auf den Strecken tatsächlich eines Tages wieder Züge fahren werden, hängt nun von der Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit ab. Ich hoffe sehr, dass das Verkehrsministerium, die angekündigten Schritte zügig in Angriff nimmt.“

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Vincent Krapf

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