„Wir können die Klimaziele 2030 nur gemeinsam mit unseren Unternehmen erreichen, nicht gegen sie. Technische Lösungen für das weltweite Klimaproblem müssen Made in Germany und Made in Baden-Württemberg sein“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi MdL anlässlich des heutigen, so genannten „globalen Klimastreiks“. „Wenn heute Tausende Menschen auf die Straße gehen und für mehr Klimaschutz demonstrieren, dann tun sie das zurecht. Es geht aber um noch viel mehr. Es geht um Hunderttausende von Arbeitsplätzen, um unseren Wohlstand und unsere Zukunft. Deshalb gilt: Wir werden in dieser gewaltigen Aufgabe nur erfolgreich sein, wenn unsere Wirtschaft auf diesem Weg voraus geht, unsere Unternehmen auch künftig im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig sind und ihre Produkte und ihr Know-How in der ganzen Welt gekauft werden. Ökonomie und Ökologie gehören hier untrennbar zusammen. Gelingt uns das nicht, werden soziale Fragen das Klimaproblem schnell überholen. Für ein gutes Erdklima brauchen wir auch weiterhin ein gutes Investitions- und Entwicklungsklima in unseren Betrieben. Ohne Mittelstand und Familienunternehmen, ohne ihre Produkte und ihre Mitarbeiter werden weder Energie- noch Mobilitätswende funktionieren.“ Dies sei auch in der CDU Konsens, berichtet die CDU-Abgeordnete aus der Klimawerkstatt der Bundes- CDU, an der Nicole Razavi MdL auf Einladung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer teilgenommen hatte.

„Gerade der Verkehrssektor gehört zu den entscheidenden Stellschrauben, um die Emissionen zu senken. Und er ist eine Chance für Technologieexport. Die Zukunft gehört dem elektrischen Antrieb, der Brennstoffzelle und synthetischen Kraftstoffen. Saubere Verbrenner- und Dieselmotoren brauchen wir als Übergangstechnologie. Aber auch im Zeitalter des „Antrieb 4.0“ müssen die besten Autos der Welt aus Baden-Württemberg kommen. Hier im Ländle wurde es erfunden und reifte zum weltweiten Exportschlager. Deshalb wollen wir auch das Auto der Zukunft nicht den Chinesen überlassen. Die Industrie muss jetzt, unterstützt durch die Politik, mit Hochgeschwindigkeit Entwicklungen vorantreiben“, sagt Nicole Razavi MdL.

„Für die CDU gehört die Bewahrung der Schöpfung zum Markenkern. Das lassen wir uns von niemandem absprechen. Klimaschutzaspekte und -maßnahmen, auch ordnungspolitisch, sind richtig, dürfen jedoch ökonomische Fragen, soziale Aspekte und die Versorgungssicherheit nicht außer Acht lassen. Ökologie und Ökonomie, Technik und Natur sind keine Gegensätze. Wir müssen Sie zusammenfügen, weil sie zusammengehören“, so Nicole Razavi MdL abschließend.

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Vincent Krapf

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