Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi MdL fordert für den Kreis Göppingen mehr Corona-Tests für das Personal an Schulen und Kitas, für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie für vulnerable Gruppen, die zu Hause wohnen. „Je mehr wir in kontaktreichen Umgebungen testen, desto mehr Infizierte ohne Symptome finden wir und desto schneller haben wir eine Perspektive, in ein normales Leben zurückzukehren. Vorsorgliche Tests müssen für alle möglich sein, die sich testen lassen wollen. Ich habe mit meiner CDU-Fraktion beim grünen Sozialminister Manfred Lucha schon lange darauf gedrängt, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Am Geld darf das nicht scheitern. Drei anlasslose Schnelltests pro Woche sind ein richtiger Ansatz. Denkbar wäre, ein solches Testzentrum am Kreisimpfzentrum anzugliedern, frei zugänglich für alle, die das wollen. So könnte die vorhandene Infrastruktur, die derzeit mangels Impfstoff nicht genutzt werden kann, mitgenutzt werden. Sobald mehr Menschen zum Impfen gehen, kann man das Testzentrum in ein Zelt direkt am Impfzentrum verlagern“, so Razavi weiter.

„Damit ist auch eine planbare Perspektive für die Rückkehr der Kinder aus dem Lockdown möglich. Ich stimme mit Susanne Eisenmann darin überein, Kitas und Grundschulen in diesen schwierigen Zeiten möglichst schnell und mit Präventionsmaßnahmen angemessen wieder zu öffnen und Bildung und Betreuung für die kleineren Kinder anzubieten. Das ist wissenschaftlich begründet und berechtigt.“

„Ich freue mich, dass Innenminister Thomas Strobl bereits seine Unterstützung bei der Organisation zugesagt hat. Mit Hilfe der erfahrenen Blaulichtorganisationen wie etwa Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Malteser, Johanniter und Technisches Hilfswerk (THW) kann die Teststation eingerichtet und betrieben werden. Zudem könnten Freiwillige ehrenamtlich eingelernt werden und mithelfen. Es gibt genügend Menschen, die anpacken und mithelfen wollen in dieser Krise. Der Sozialminister muss das endlich organisieren. Bereits seit Mitte August 2020 hat das Land für das Personal in Kitas, Kindertagespflegestellen und Schulen mehrere anlasslose PCR-Tests auf freiwilliger Basis angeboten und dieses Angebot auch mehrmals verlängert und erneuert, zuletzt um drei weitere anlasslose Tests (Schnelltest und PCR) bis zu den Osterferien. Dieses Angebot kann bei niedergelassenen Ärzten oder neuerdings auch in manchen Apotheken wahrgenommen werden. Jetzt muss Minister Lucha dieses Angebot kurzfristig deutlich erweitern und organisatorisch umzustellen.“

„Noch wissen wir alle in Deutschland zu wenig über die Mutationen, weil wir nur wenig sequenziert haben. Deshalb nehmen wir die Sorgen der Menschen sehr ernst. Wir brauchen jetzt mehr Prävention und können mit deutlich mehr Tests eine Perspektive auf eine Rückkehr ins normale Leben schaffen“, so Nicole Razavi abschließend.

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Vincent Krapf

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