Der Neubau der Produktionsstätte der Confiserie Bosch in Uhingen war Ziel der Kulinarischen Landkreistour von Hermann Färber MdB (CDU). Die Regionalität ist das Kernthema dieser Rundreise durch den Landkreis Göppingen. „Lebensmittel regional produzieren und in einem regionalen Verbreitungsgebiet zu vermarkten wird auch aus Gründen des Klimaschutzes immer wichtiger“, erläuterte der Abgeordnete.

Die unternehmerischen Zielsetzungen der Confiserie Bosch greifen nach den Worten von Wolfgang Hellstern, Geschäftsführer der Confiserie Bosch, das regionale Element ganz bewusst auf. „Unsere Herstellungskette zielt bewusst darauf ab, beispielsweise das Mehl für ihre Produkte aus Mühlen, die im Landkreis beheimatet sind, zu beziehen. Der Zucker für die Leckereien kommt nicht aus der Ukraine oder Weißrussland, sondern ganz bewusst aus dem süddeutschen Raum“, so Hellstern.

Dem Geschäftsführer ist es wichtig, dass die neue Produktionsstätte seines Betriebes (ehemals war die Betriebsstätte in der Bahnhofstraße beheimatet) weiterhin ihren Sitz in Uhingen habe. Regional und nachhaltig seien schließlich keine Gegensätze. Es sei wichtig, dass dort, wo die Menschen wohnten, auch eine ausreichende Anzahl an Arbeitsplätzen vorzufinden sei.
„Wir bieten mit unseren Produkten Spitzenqualität Made in Baden-Württemberg.“ Am Standort Uhingen werden von rund 50 Beschäftigten Süßigkeiten produziert, die vornehmlich in der Region ihren Absatz finden. „Aus der Region für die Region zu produzieren, damit Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern“, ist Hellstern wichtig.

Das mittelständische Unternehmen Confiserie Bosch steht für eine Industriestruktur, die in Baden-Württemberg prägend ist. Der Mittelstand ist nach den Worten von Hellstern das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, weshalb die Politik die Besonderheiten und Erfordernisse mittelständischer Betriebe besonders im Blick haben müsse. Der vom Bundestagsabgeordneten angesprochene Klimaschutz, so Hellstern, sei eine sehr wichtige Aufgabe, allerdings dürften darüber die anderen Aufgabenfelder, wie Schaffung neuer Arbeitsplätze, Arbeitsplatzsicherheit, bezahlbares Wohnen, Digitalisierung, zukunftsfähige Mobilität, nicht vergessen werden. Färber betonte, dass Klimaschutz auch ökologisch, sozial und ökonomisch austariert werden müsse.
Hellstern kritisierte, dass derzeit in weiten Teilen der Bevölkerung eine Art Untergangsstimmung herrsche, bei der alles nur schlecht geredet werde, obwohl Deutschland im weltweiten Vergleich sehr gut dastehe. Hier bedürfe es auch einer veränderten Einstellung.

Kulinarisch und regional geht es bei und mit Hermann Färber weiter. Die nächste Station ist am 18. Juli 2019 um 17:00 Uhr eine „Bauernhofeis-Probe“ bei Martin Mohring in Börtlingen.

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