Göppingen. Impulse für Göppingen als Gründerstadt fordert CDU-Stadträtin Sarah Schweizer. Die Landtagskandidatin ihrer Partei wünscht, dass Firmengründungen in der Hohenstaufenstadt künftig innerhalb eines Tages möglich werden.
Bei den Haushaltsberatungen im Gemeinderat hat die CDU-Fraktion auf Initiative Schweizers eine entsprechende Initative für Gründer beantragt. „Die Stadtverwaltung soll feste Ansprechpartner benennen, die gemeinsam mit den zuständigen Abteilungen, aber auch mit Kooperationspartnern, eine Unternehmensgründung innerhalb von 24 Stunden realisieren,“ so Sarah Schweizer. Um diese „fast line“ für die Stadt zu etablieren ist nach Schweizers Ansicht ein Schulterschluss u.a. von Gewerbeamt, der Industrie- und Handelskammer, von Notaren, des Handelsregisters, des Finanzamtes sowie der Banken für eine Kontoeröffnung erforderlich. Zudem sollte die Stadt einem Unternehmensgründer unter Einbindung privater Immobilienbesitzer gleich auch die passenden Räume mit anbieten können.
Schweizer begründet ihren Vorstoß damit, dass vor dem Hintergrund der beginnenden Strukturkrise bei den den Landkreis prägenden Automobilzulieferern und Maschinenbauern in den nächsten Jahren auch eine wirtschafts- und gründerfreundliche Stadtpolitik stehen müsse. "Göppingen habe bereits gute Rahmenbedingungen für Gründer geschaffen, nicht zuletzt durch Initiativen der Wirtschaftsförderung, und dafür Lob und Auszeichnungen erhalten." Gleichwohl seien die bürokratischen Prozesse für Gründer teilweise immer noch sehr langwierig. Gründer sollten jedoch nicht ausgebremst, sondern durch eine wirtschaftsfreundliche Stadtverwaltung motiviert und bestärkt werden. „Dadurch kann der Gründerstandort Göppingen immens an Attraktivität gewinnen“, so Schweizer in ihrem Antrag. „Die 24-Stunden-Gründung eines Unternehmens kann Pilot- und Leuchtturmcharakter über Göppingen hinaus haben“, ist die Rechtsanwältin überzeugt.

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d.martin

Dominik Martin

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