Bei der Vertreterversammlung des Bezirksverbandes Nordwürttemberg wurden die Kandidaten der CDU für die Landesliste zur Bundestagswahl nominiert. 22 der insgesamt 60 Listenplätze werden von Bewerbern aus Nordwürttemberg besetzt. Die Veranstaltung fand erstmals wieder in Präsenz, in der Stadthalle von Lauda, statt. Durch Videozuschaltung richtete der Bundesvorsitzende der CDU, Armin Laschet, seine Grüße an Kandidaten und Delegierte, bevor der Landesvorsitzende Thomas Strobl die Bedeutung der anstehenden Wahl herausstellte.

Für den Kreis Göppingen kandidierte Rainer Staib auf Platz 7 der Bezirksliste, was am Ende Platz 25 auf der Landesliste bedeuten würde. „Weil mir insbesondere die Sicherheit der Menschen am Herzen liegt, bewerbe ich mich auf einen Listenplatz zur Bundestagswahl“, so Rainer Staib, bei seiner Vorstellungsrede. Datenschutz müsse die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten, dürfen zu deren Schutz aber auch nicht überdimensioniert werden, so Staib. Die Veröffentlichungsbereitschaft der Menschen auf der einen Seite und die ablehnende Haltung zur Videoüberwachung auf der anderen, zeige die Diskrepanz bei diesem Thema, so Staib weiter. „Die Ermittlungsbehörden benötigen Gesetze, die sie auf Augenhöhe mit den Kriminellen bringt“, so Staib, der auch Landesvorsitzender des AK Polizei in der CDU ist.

Der Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat für den Wahlkreis Göppingen, Hermann Färber, freut sich über die Unterstützung. „Mit zwei Kandidaten lässt sich noch besser auf unsere Themen hinweisen und auf die Wählerinnen und Wähler zugehen.“ Die Bevölkerung entscheide über die Themen und dafür könne die Unterstützung nicht groß genug sein, so Färber weiter.

Auch der CDU Kreisvorsitzende Kai-Steffen Meier freut sich über die Kandidatur von Rainer Staib. „Mit einem Direkt- und einem Listenplatzkandidaten sind wir im Kreis Göppingen sehr gut für die Bundestagswahl aufgestellt“. Auch, wenn der Platz 25 vermutlich nicht zum Einzug in den Bundestag reichen wird, zeigt es dennoch, dass der Kreis Göppingen auf der Landesliste mit einem der vorderen Plätze sehr gut vertreten ist, so Meier.

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