Pünktlich zum Start der „Woche der CDU“ stimmte sich der CDU Kreisverband Göppingen und der CDU Ortsverband Heiningen-Eschenbach-Schlat unter ihrem neuen Vorsitzenden Jan Sakschewski am vergangenen Montagabend mit Europaminister Guido Wolf MdL und der CDU-Kreisvorsitzenden Nicole Razavi MdL auf die anstehende Europawahl 2019 ein.

In der Technotherm-Halle in Eschenbach stellten sich die beiden Kandidatinnen aus dem Landkreis Göppingen, Sonja Grässle und Manuela Raichle, vor, und diskutierten mit dem Minister über das Thema „Europe First! – Was Europa derzeit bewegt“. Auch die mehr als 50 Gäste beteiligten sich rege an der Diskussion, und stellten Fragen zum Status Quo und der Zukunft Europas.

Für den Europaminister stand dabei ganz besonders im Vordergrund „die Partnerschaften innerhalb Europas wieder zu stärken, und vor allem Staaten wie Italien oder Polen wieder mitzunehmen. Damit man sich als Europa in der Weltpolitik auch weiterhin behaupten kann.“ Wolf sprach diesen Appell vor allem vor dem Hintergrund des aktuellen Verhältnisses zwischen Europa und den Vereinigten Staaten unter Donald Trump aus. Für den Minister ist eine stabile transatlantische Partnerschaft für Europa und den Weltfrieden auf lange Sicht unabdingbar. Diese ist für ihn jedoch momentan unter der Regierung von Trump alles andere als stabil. Gerade deshalb sprach sich Wolf für ein starkes Europa aus, „um den Frieden und den Wohlstand bei uns in Baden-Württemberg und Europa langfristig sichern zu können“.

Dennoch sprach der Minister auch offen aktuelle Problemfelder Europas an. Besonders die in seinen Augen unbefriedigende Lösung der Flüchtlingskrise, die sich für ihn mittlerweile zu einer Sicherheitskrise gewandelt hat, spielte dabei eine größere Rolle. Sie ist für ihn nicht zuletzt auch ein Mitfaktor für die Brexit-Entscheidung der britischen Bevölkerung. Wolf machte jedoch deutlich, dass gerade durch die Debatte über diese Themen der europäische Gedanke erfolgreich weitergeführt werden kann. „Diese Diskussionen zeigen, dass sich die

Menschen nach wie vor für Europa interessieren und sich darüber Gedanken machen.“ Für
ihn müssen daher jetzt europaweit gemeinsam Lösungen gefunden werden, um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft Europas zu stellen.

Die CDU-Kreisvorsitzende Nicole Razavi MdL stellte sich in diesem Zusammenhang klar hinter das Bestreben einer erfolgreichen europäischen Zukunft: „Die CDU als Europapartei steht für Rechtsstaatlichkeit, Frieden und für ein starkes Europa. Wir brauchen Herzblut für den europäischen Gedanken, um auch die künftigen Herausforderungen gemeinsam anzupacken.“ Auch Sonja Grässle, Europakandidatin der CDU auf Listenplatz 10 in Baden-Württemberg, sprach sich für ein starkes Europa aus: „Europa ist als Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Wohlstands unsere Zukunft – und das für alle von uns, aber ganz besonders für die junge Generation!“

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d.martin

Dominik Martin

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