Kreis Göppingen. Von der jetzt erfolgten Gründung der Klimaschutz-Stiftung des
Landes Baden-Württemberg kann auch der Landkreis Göppingen profitieren, um
seine Klimaziele zu erreichen, ist Sarah Schweizer, die CDU-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Göppingen, überzeugt. Die neue Stiftung unter dem Dach der Baden-Württemberg-Stiftung kommt auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion zustande. Sie soll mithelfen, Baden-Württemberg so schnell wie möglich klimaneutral zu machen.
Die Stiftung, die Anfang 2021 ihren Betrieb aufnimmt, ist mit einem Kapital von rund 50 Millionen Euro ausgestattet, soll aber letztlich allen offen stehen, denen der Klimaschutz am Herzen liegt - seien es Hausbesitzer oder Unternehmen.
Sarah Schweizer sieht darin eine Möglichkeit, schneller klimafreundliche Projekte
im Kreis Göppingen zu realisieren. Dabei denkt sie vor allem an Bemühungen von Kreis und Kommunen, öffentliche Gebäude klimaneutral zu gestalten, aber auch an
Unternehmen, die ihre Betriebe entsprechend aufwerten könnten. Letzteres hat für
Schweizer, die sich vor dem Hintergrund der Transmission in vielen
Wirtschaftsbereichen mit ihrer Initiative „Innovationsmotor Filstal“ für zukunftsfähige Technologien im Landkreis stark macht, einen besonderen Reiz. „Wenn diese innovativen Unternehmen sich zugleich mit dem Klimaschutz auseinandersetzen, wäre das für den Landkreis ein doppelter Punktgewinn“, so die CDU-Landtagskandidatin, die den Firmen hier politische Unterstützung anbietet.
Dass sich auch Privatpersonen für die neue Klimastiftung engagieren können, hält
Schweizer, die auch Lehrauftrag für Energie- und Umweltrecht an der Hochschule
Mittweida hat und als Anwältin im Energierecht tätig ist, für wichtig. So könnten auch klimabewusste Jugendliche einen freiwilligen Ausgleich für die CO2-Belastung ihres Handys oder Computers leisten, macht die CDU-Landtagskandidatin an einem
Beispiel deutlich. „Die Stiftung bietet die Chance, Ökonomie, Ökologie, aber auch die öffentliche Verwaltung und jeden einzelnen Bürger beim Klimaschutz
zusammenzubringen“, so Schweizer und ist überzeugt, dass das baden-
württembergische Beispiel in Deutschland Schule macht.

Ansprechpartner

d.martin

Dominik Martin

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